Magnesium hilft
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fijo aktualisiert.
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Hallo liebe ForistInnen,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Einnahme von Magnesium gemacht. Meine REM-Schlafstörung wurde 2021 im Schlaflabor zweifelsfrei festgestellt, danach wurde mir Circadin verschrieben. Das habe ich aber überhaupt nicht vertragen (auf dem Waschzettel stand als mögliche Nebenwirkung „Schlaflosigkeit“ – und das bei einem Schlafmedikament? Witzig!) – und die Symptome wurden eher schlimmer als besser.
Irgendwo im Internet (ich weiß, „Doktor Google“ hat nicht studiert, aber manchmal bringt’s ja doch was) habe ich den Tipp Magnesium aufgeschnappt und ausprobiert – und tatsächlich: ich schlage und trete nicht mehr, träume zwar manchmal noch wildes Zeug und spreche oder singe, aber alles kein Vergleich zu früher. Keine Alpträume mehr, kein um-mich-Schlagen oder -treten!
Ich nehme ganz stinknormales Magnesium aus dem Drogeriemarkt, 500mg-Depottablette speziell „für die Nacht“ von der Firma mit den zwei Herzen, jeden Abend um 21 Uhr. Wirkt super! Die Packung kostet nur wenige Euro und reicht für einen ganzen Monat.
Vielleicht hilft das ja jemandem weiter
Viele GrüßeGuten Tag, meine Frau und ich haben den Tipp mit Magnesium probiert und beide schlafen wir um einiges besser. Das Magnesium nehmen wir ca. 30 Minuten bevor wir ins Bett gehen. Ich nehme dazu noch 2 Baldrian Dispert und 3 Tropfen Melatonin. Das ist jetzt alles harmlos zu den Mitteln, die mir schon verschrieben wurden (ich hatte Gedächtnisverlust usw… und u.a. wurden auch REM Störungen als Grund angeführt). Jetzt komme ich lt. Aufzeichnung der Uhr endlich auch gut 1 Std. REM Schlaf (will es nicht verschreien). Heute kommt noch „Bio Hericium Pulver“, das auch für den Schlaf gut sein soll UND auch im Gedächtnis Verknüpfungen wieder aufbauen soll. ABER das ist sicher, der fehlende REM Schlaf hat bei mir große Auswirkungen gehabt und ich kann mir vorstellen, wenn zu wenig schon so viel auslöst, was dann Unruhe im REM Schlaf bedeutet.
LG aus Österreich
SeppHallo Martin, nein – Schlaflabor mit meinen ganzen Vorerkrankunger (Krebs verbunden jetzt mit Mundtrockenheit, da die Speichelfunktion beeinträchtigt ist, Herz, Gedächtnisverlust …) könnte ich mir gar nicht vorstellen. Der Psychiater meinte bei den Gesprächen, dass meine Gedächtnisprobleme vom Gedankenkreisen kommt und es daher mal wichtig ist, dass ich länger schlafe. In eine Anstalt usw… will ich aber nicht, das wäre zu viel Stress für mich und ich würde noch weniger schlafen.
Hallo Maadin,
ich bzw. wir schauen am Abend nur mehr eher entspannende Filme, auch Dokus geben wir oft zu viel zu denken auf. Das große Problem mit dem Schlaf war/ist oft das Gedankenkreisen. Ich fang über Sachen nachzudenken, die für viele gar nicht in Frage kommen. Das hat sich auch viel mit schon „Erlebten“ zu tun und lässt sich nicht so wie ein Gerät ausschalten. Daher geht es auch nicht gleich mit Entspannungsübungen, zur Entspannung gehört auch innere Ruhe und mit Gedankenkreisen erreicht man das schwer. Ein Psychiater hat mal zu mir gesagt, dass ist wie wenn man mit dem Auto bei der Kreuzung bei Rot steht und auf Vollgas bleibt, irgendwann kommt dann der große Knall und das war bei mir z.B. der Gedächtnisverlust. Jetzt wo viele Sachen wieder zurückkommen, kommt auch die Gefahr der „roten Ampel“ wieder …
Darum ist Schlaf so wichtig und besonders die REM Phase, die aber mit Schlafmitteln meist nur ganz kurz ist – leider… LG SeppHallo Maadin, spazieren geh ich eh nach Möglichkeit, Haustier … in der Wohnung ist ein Tier arm und es erinnert mich zu viel an meine Kindheit. Ich darf mich nicht zu sehr damit beschäftigen … und meist geht das eh schon ganz gut. Aber der Krebs (Zungenwurzel, dh. Zähne fallen im Zuge der Behandlung raus oder müssen gerissen wirden, Kieferklemme – von einer Semmel abbeißen geht nicht mehr so einfach, Mundtrockenheit – damit wird das Schlucken ziemlich schwer usw…) damals war ein Hammer …
Hallo Sepp,
ich hab noch etwas nachgedacht aber mir fällt nichts mehr ein außer Antidepressiva. Die habe ich von meinem Neurologen bekommen als ich „nur“ Migräne hatte. Da ich damals noch keine Depressionen hatte, hat es mich lediglich entspannt. Du musst aber wissen, dass es verschiedene Antidepressiva gibt. Manche wirken anregend und andere machen einen Müde. Die Wirkung setzt erst nach 2 bis 6 Wochen ein. Man braucht also auch etwas Geduld. Bitte frag den Arzt auch nach Wechselwirkungen mit deinen anderen Medikamenten.
Gruß Martin 👋
Hallo Martin, ich habe vor diesen Sachen großen Respekt, u.a. auch bergen sie eine große Suchtgefahr. Im Zuge vom Gedächtnisverlust war das auch ein Punkt und ich musste auch was nehmen, nur kommt dann die Mundtrockenheit usw… auch wieder ins Spiel.
Das was ich jetzt auch mal intensiver machen werde, ist die „Progressive Muskelentspannung nach Jacobson“, ich habe das zwar schon mal gemacht, aber nur mal einen Tag, dann wieder Pause …, jetzt wurde es mir so erklärt, dass ich das wie ein Training sehen muss, ein Training im Fitnesscenter bringt auch meist den richtigen Erfolg nach längerer Zeit und nicht schon nach 2x hingehen.
LG SeppHallo Sepp,
das mit der Suchtgefahr bei Antidepressiva nicht der Fall. In meinem Fall habe ich schon die etwas stärkere Variante. Wenn ich mal meine kleine rosa Pille vergessen merke ich das erst am nächsten Morgen wenn sie noch in der Schachtel ist. Es gibt natürlich auch extrem Starke Pillen. Die bekommst du aber nicht so ohne weiteres. Frag noch mal den Neurologen deines Vertrauens.
Muskelentspannung muss man in den täglichen Ablauf einbauen. Auch hier gilt: Wirkung erst nach einigen Tagen.
PS: Bei mir funktioniert die Benachrichtigung per Mail nicht. Ist das bei dir auch so?
Hallo Martin,
ich habe ein Mail von dir bekommen, bzgl. Antidepressiva, da kommen mir auch zu viele Sache von der Chemo usw… unter, hätte es eh mal versucht, dazu noch die Mundtrockenheit (durch die 35 Bestrahlungen wurden die Speicheldrüsen fast komplett zerstört) die durch viele Medikamente noch verstärkt wird …, LG Sepp -
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