Antwort auf: Melatonin

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02.04.2024 um 20:31 Uhr #3356

Gar nichts.
Augen zu, entspannen. Mich an dem Gedanken erfreuen, dass ich mir den Luxus leisten kann, einfach entspannt im Bett liegen zu dürfen, ohne Hast, ohne Rumrennen, ohne dies und jenes besorgen oder erledigen zu müssen.
Einfach nur versuchen, auf dem Rücken zu liegen und zu entspannen. Autogenes Training im Kopf hilft, Progressive Muskelentspannung ebenfalls (das kann man leicht lernen, sodass man die Befehle in Gedanken durchgehen kann, ohne dass man Licht machen muss.
Wenn ich Restless Legs (= unruhig zuckende Beine und Füße) habe, gehe ich ins Bad (das Licht bleibt natrülich aus!) und spüle mir die Waden und die Handgelenke mit kaltem Wasser ab (falls ich kalte Füße hab, natürlich mit warmem).
Aber bei allem anderen bin ich strikt: AUF GAR KEINEN FALL Licht an – da wird man ja erst richtig wach! – und auf GAR KEINEN FALL Videos gucken, Lesen, Fernsehen oder sowas. Das ist ein ganz klarer Befehl an den Körper: Hopp hopp, aufstehen, der Tag beginnt!
Wenn man den Körper auf diese Weise wachgerüttelt hat, wälzt man sich natürlich bis zum Morgen im Bett rum und jammert, dass man nicht schlafen kann.
Das ist auch bei dieser Bekannten so, immer lamentiert sie über Schlafprobleme – aber wenn ich sage: „Bleib doch einfach liegen und entspann dich“, sagt sie „Das kann ich nicht“.
Und dann liest sie stattdessen irgendwelche Krimis und Thriller. Kein Wunder, dass die nicht einschläft.

  • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 6 Tage von ABerlin66.